*

PYTHEAS MailGate

... Zurück Weiter Seite drucken
POP3 Konnektor für Microsoft Exchange und Lotus Domino mit Spamfilter und Virenschutz: PYTHEAS MailGate

Häufig gestellte Fragen

Installation und Konfiguration

Eingehende Nachrichtenvermittlung

Ausgehende Nachrichtenvermittlung

Andere Artikel die Sie interessieren könnten

-

Den PYTHEAS MailGate Konfigurationsassistenten noch einmal aufrufen

Dies könnte nützlich sein, wenn Sie grössere Veränderungen an Ihren Einstellungen vornehmen wollen, wie z.B. nachträglich die Verwaltung ausgehender Nachrichten aktivieren, oder einen anderen Mailserver installieren. Der Assistent überschreibt Ihre Einstellungen nur an den Stellen, an denen es unbedingt notwendig ist - er sollte sich also nicht wie ein "Elefant im Porzellanladen" verhalten. Gehen Sie so vor:

  • Wenn PYTHEAS MailGate als Windows NT/200x-Dienst installiert ist, halten Sie den Pytheas.MailGate-Dienst bitte an. Dann starten Sie den PYTHEAS MailGate Communication Task vom Start-Menü.
  • Gehen Sie zur Configuration-Registerkarte; dort finden Sie den Knopf Configuration Wizard.
  • Wenn Sie fertig sind, und wenn PYTHEAS MailGate als Windows NT/200x-Dienst installiert ist, den Communicaion Task beenden und den  Pytheas.MailGate -Dienst neu starten.
Nach oben Nach oben
-

Wie kann ich vermeiden, dauernd eine Session Log message zu bekommen

  • Das Häkchen im Kästchen Send session log message to this Recipient auf der Seite mit den Recipient-Eigenschaften wegklicken. Es ist wahrscheinlich vom Installations-Assistenten angekreuzt worden.
  • Es könnte sich als nützlich erweisen, dieses Kästchen angekreuzt zu lassen, und zusätzlich das Kästchen Send session log message only if error occurred auf der Logging-Seite anzukreuzen. Auf diese Weise bekommen Sie das Session Log nur, wenn irgendetwas anormales vorgekommen ist.
Nach oben Nach oben
-

Wie kann ich eine bestehende Installation auf eine neue Maschine übertragen

.. und dabei die bestehenden Konfigurationsdaten "retten". Bitte gehen Sie wie folgt vor, je nachdem, welches Betriebssystem auf der neuen Maschine installiert ist.

Windows Server 2003 (oder älter)
  • Vergewissern Sie sich dass Sie auf die Datei mit Ihrem Lizenzschlüssel  (pytheas.ini) zugreifen können.
  • Halten Sie den Pytheas.Mailgate Dienst (oder den PYTHEAS MailGate Communication Task) an.
  • Kopieren Sie den Order \Program files\PytheasMailgate, und alle in diesem enthaltenen Ordner, von der alten auf die neue Maschine.
  • Installieren Sie die neueste Version des Produktes in diesen Ordner auf der neuen Maschine. Lassen Sie das Programm am Ende der Installationsprozedur starten (oder starten Sie den PYTHEAS MailGate Communication Task selbst vom Start-Menü aus).
  • Auf der Registerkarte About können Sie Ihren Lizenzschlüssel aktivieren.
  • Auf der Registerkarte Configuration können Sie den Configuration Wizard starten. Gehen Sie sorgfältig alle Seiten durch, und passen Sie besonders auf IP-Adressen (die haben sich ja wahrscheinlich geändert) und die Vorschläge zur Konfiguration Ihres Mail-Servers auf (letzterer ist ja vielleicht auch neu). Der Konfigurationsassistent wird Sie übrigens nicht nach einem Recipient oder nach einem POP3-Konto fragen. Abschliessend auf Übernehmen drücken, und das Fenster des Assistenten schliessen.
  • Wenn gewünscht, können Sie auf dieser Seite auch die Installation als Windows NT/200x-Dienst vornehmen. Bitte beachten Sie, dass der Communication Task erst beendet werden muss, bevor der Pytheas.Mailgate-Dienst gestartet werden kann.
  • Starten Sie das PYTHEAS MailGate Configuration Program und gehen Sie sorgfältig alle Parameter durch. Auch hier bitte alle IP-Adressen überprüfen.
Windows Server 2008 (oder neuer)

Wir gehen davon aus, dass Sie die 64 bit Version von Windows Server 2008 installiert haben. Falls es sich bei Ihnen um die 32 bit Version handelt, lesen Sie bitte Program_Files anstelle von Program_Files_(x86).

  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die Datei mit Ihrem Lizenzschlüssel  (pytheas.ini) zur Hand haben.
  • Beenden Sie den Pytheas.Mailgate Dienst (oder den PYTHEAS MailGate Communication Task).
  • Installieren Sie die neueste Version des Produktes auf der neuen Maschine. Lassen Sie das Programm am Ende der Installationsprozedur starten (oder starten Sie den PYTHEAS MailGate Communication Task selbst vom Start-Menü aus). Stoppen Sie alle PYTHEAS MailGate Programme dann sofort wieder.
  • Falls sich auf der alten Maschine sich die Datei PMailGat.INI im Ordner \Program files_(x86)\PytheasMailgate befindet:
    Kopieren Sie den Inhalt des Ordners \Program files\PytheasMailgate, und alle darin enthaltenen Ordner, von der alten Maschine in den Ordner C:\ProgramData\Pytheas\PytheasMailgate auf der neuen Maschine. Dort dann alle Dateien mit den Endungen .exe, .cmd, .dll, .chm, .hlp, .cnt, .manifest löschen.
  • Falls sich auf der alten Maschine sich die Datei PMailGat.INI im Ordner \ProgramData\Pytheas\PytheasMailgate befindet:
    Kopieren Sie den Inhalt dieses Ordners, und alle darin enthaltenen Ordner, von der alten Maschine in den Ordner C:\ProgramData\Pytheas\PytheasMailgate auf der neuen Maschine.
  • Kopieren Sie die eventuell vorhandene Datei \Program files\PytheasMailgate\SA.CMD  von der alten Maschine in den \Program files (x86)\PytheasMailgate Ordner auf der neuen Maschine.
  • Starten Sie den Communication Task. Auf der Registerkarte About können Sie Ihren Lizenzschlüssel aktivieren.
  • Auf der Registerkarte Configuration können Sie den Configuration Wizard starten. Gehen Sie sorgfältig alle Seiten durch, und passen Sie besonders auf IP-Adressen (die haben sich ja wahrscheinlich geändert) und die Vorschläge zur Konfiguration Ihres Mail-Servers auf (letzterer ist ja vielleicht auch neu). Abschliessend auf Übernehmen drücken, wenn Sie etwas geändert haben.
  • Wenn gewünscht, können Sie auf dieser Seite auch die Installation als Windows Dienst vornehmen. Bitte beachten Sie, dass der Communication Task erst beendet werden muss, bevor der Pytheas.Mailgate-Dienst gestartet werden kann.
  • Starten Sie das PYTHEAS MailGate Configuration Program und gehen Sie sorgfältig alle Parameter durch. Auch hier bitte alle IP-Adressen überprüfen.
  • Falls Sie Ihre Konfigurationsdaten im Konfigurationsprogramm nicht finden, überprüfen Sie bitte, dass es im Ordner \Program files_(x86)\PytheasMailgate keine Datei mit Namen PMailGat.INI gibt. Falls doch, entfernen Sie diese bitte. Dann nochmal mit dem Configuration Wizard und Configuration Program alles durchgehen.
Nach oben Nach oben
-

Wie kann ich eine grosse Anzahl von Mailboxen effektiv verwalten?

Standardmässig schreibt PYTHEAS MailGate alle Konfigurationsdaten in eine INI-Datei. Wenn Sie eine grosse Anzahl von Mailboxen verwalten, wird es dazu kommen dass diese Datei zu gross wird (durch das Betriebssystem ist die Maximalgrösse dieser Datei auf 64 kb beschränkt). Dann ist es empfehlenswert, die POP3-Konten- und Empfänger-(Recipient)-Konfigurationsdaten in getrennten Dateien unterzubringen. Bei diesen Dateien handelt es sich um Textdateien, deren Spalten per Tabulationszeichen getrennt sind. Diese lassen sich daher gut auch mit Ihrem bevorzugten Tabellenkalkulationsprogramm verwalten. Natürlich können Sie auch weiterhin unser Konfigurationsprogramm weiterbenutzen (aber nicht beides gleichzeitig).

Die Prozedur und die Struktur der Dateien sind im Online-Help enthalten; suchen Sie nach den Topics How to keep the list of POP3 Accounts in a separate file und How to keep the list of Recipients in a separate file. Hier ein kurze Anleitung:

  • Sicherungskopie von PMailGat.INI erstellen.
  • In der PMailGat.INI Datei, [Options] Sektion, eine oder beide der folgenden Linien ändern
    Keep accounts in file (für die Daten der POP3 Konten),
    oder
    Keep Recipients in file (für die Daten der Recipients),
    indem Sie einen Dateinamen dazuschreiben (ohne jegliche Pfadbeschreibung); etwa so:
    Keep accounts in file=PmgAccountlist.txt
    Wenn Sie beide Linien ändern, benutzen Sie nicht denselben Dateinamen!
  • Das PYTHEAS MailGate Konfigurationsprogramm neu starten. Zunächst gibt es die Datei PmgAccountlist.txt (unser Beispiel) noch nicht, und die Konfigurationsdaten werden aus PMailGat.INI gelesen, wie bisher. Bei der nächsten Sicherung der Daten (machen Sie an den Daten einer der POP3 Mailboxen oder Empfängern (Recipients) irgendeine Änderung), werden die neue(n) Datei(en) geschrieben. Von nun an werden die Konfigurationsdaten von dort eingelesen.
  • Wenn alles funktioniert hat (keine Fehlermeldung), können Sie per Notepad überprüfen, dass die Daten sich in der/den neuen Dateien befinden. Die neuen Dateien werden im selben Verzeichnis wie PMailGat.INI angelegt (und dessen Verzeichnis wird auf der About Registerkarte des Konfigurationsprogramms angezeigt).

Auf die folgenden Punkte möchten wir in diesem Zusammenhang noch hinweisen:

  • Normalerweise werden Kennwörter verschlüsselt gespeichert, was nicht gerade praktisch ist, wenn man die POP3-Mailboxen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm verwalten will. Es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten: die Kennwörter weiterhin nur mit dem Konfigurationsprogramm verwalten, oder PYTHEAS MailGate so konfigurieren, dass Kennwörter nicht verschlüsselt gespeichert werden. Dies erreichen Sie, indem Sie dem Parameter POP3 Password not encrypted den Wert 1 zuweisen (eine solche Linie in der Sektion [Options] in PMailGat.INI hinzufügen). Achtung jedoch: wenn Sie diesen Parameter ändern, müssen Sie die Kennwörter für alle POP3-Mailboxen neu eintippen! Sie können ebenfalles bei unserer Produktunterstützung eine Softwarekomponente erhalten, mir der die Verschlüsselung durchgeführt werden kann.
  • Um den Pytheas.Mailgate-Dienst (oder PYTHEAS MailGate Communication Task) zu veranlassen, die Konfigurationsdaten im Betrieb neu einzulesen, nachdem Sie diese mit Ihrem Tabellenkalkulationsprogramm geändert haben, starten Sie das  Konfigurationsprogramm mit dem Schalter /touch in der Befehlszeile.
Nach oben Nach oben
-

Wie kann ich es erreichen, dass mehrere Benutzer dieselbe Absenderadresse für ins Internet geschickten Nachrichten haben?

Die Absenderadresse wird beim Abschicken der Nachricht von Ihrem Mailserver zugewiesen. Dieser wird es i.A. nicht erlauben, dass Sie mehrere Mailkonten so konfigurieren, dass es darauf herausläuft, dass diese dieselbe SMTP-Adresse erhalten. Wenn abgeschickte Nachrithten jedoch über PYTHEAS MailGate laufen, können Sie dies jedoch erreichen.

Der Trick besteht darin, den betroffenen Benutzern SMTP-Adressen nach dem Muster sales__fk@pytheas.com. zu geben. Wenn eine Nachricht mit einer solchen Absenderadresse über PYTHEAS MailGate läuft, werden die beiden Unterstriche (underscores) und die Zeichen bis zum @-Symbol (nicht mehr als 10 Zeichen) entfernt, und auf diese Weise die Absenderadresse in sales@pytheas.com verwandelt. Mehr dazu...

Darüber hinaus können Sie auch noch den Namen des Absenders umschreiben (oben haben wir uns ja nur um die SMTP-Adresse des Absenders gekümmert). Um im obigen Beispiel den Absender nicht mit seinem Namen, sondern z.B. als Verkauf erscheinen zu lassen, können Sie die Funktion Rewrite human readable names aktivieren (Outgoing mail Registerkarte im Konfigurationsprogramm), und dort die folgende Linie hinzufügen:
sales@pytheas.com Verkauf
Wir weisen nochmals darauf hin, dass das Ganze nur bei Nachrichten passiert, die ins Internet geschickt werden.

Nach oben Nach oben
-

PYTHEAS MailGate auf Microsoft Windows Server 2008 und 2008R2

Wir empfehlen, nur neuere Versionen des Produkts (ab Version 2.34) auf solchen Systemen zu installieren. Die Installation läuft ansonsten "normal" ab. Hier einige Hinweise, damit Sie sich besser zurechtfinden.

Dieser Artikel bezieht sich auf 64 bit und 32 bit Systeme. Für 32-bit-Systeme ersetzen Sie bitte Program files (x86) durch Program Files.

  • Wenn Sie eine bestehende Installation von PYTHEAS MailGate auf einen neuen Rechner übertragen wollen, lesen Sie bitte auch dies.
  • Konfigurationsdaten, Logdateien, Speicherplatz für die Warteschlange ausgehender Nachrichten, usw. werden ab der 2.34-Version im Ordner ProgramData\Pytheas\PytheasMailgate abgelegt. Wenn jedoch PYTHEAS MailGate die Konfigurationsdatei PMailGat.INI im Installationsordner findet (defaultmässig Program_Files_(x86)\PytheasMailgate), werden auch alle anderen o. g. Daten dort abgelegt. Bei einer Aktualisierung von einer früheren Version verändert sich die Lage also nicht.
  • In einigen Situationen muss PYTHEAS MailGate von ausserhalb der Maschine erreichbar sein. Das trifft z.B. auf folgende Szenarios zu:
    - Ein PYTHEAS MailGate Remote Control Programm, das auf einer anderen Maschine installiert ist, will sich mit dem PYTHEAS MailGate Dienst verbinden,
    - PYTHEAS MailGate verwaltet ausgehende Nachrichten, und der Mailserver befindet sich auf einer anderen Maschine.
    Wenn der Windows 2008 Firewall aktiviert ist  (und das ist defaultmässig so) fügen Sie bitte eine Regel hinzu, um eingehende Verbindungen zum Programm PMailGat.exe zu erlauben, bzw erlauben Sie solche Verbindungen, wenn Sie das Betriebssystem danach fragt.
Nach oben Nach oben
-

Wie kann ich PYTHEAS MailGate als Windows Dienst installieren

  • Benutzen Sie dazu im PYTHEAS MailGate Communication Task, auf der Registerkarte Configuration , die entsprechende Schaltfläche.
  • Bitte beenden Sie den Communication Task, bevor Sie den Pytheas.Mailgate-Dienst über das Verwaltungsprogramm für Windows Dienste starten..
     
Nach oben Nach oben
-

Wie kann ich erreichen, dass empfangende Nachrichten nicht auf dem POP3-Server gelöscht werden

  • Das Kästchen Don't delete messages forwarded to this Recipient auf der Seite mit den Recipient-Eigenschaften ankreuzen.
  • Wenn Sie ein POP3-Postfach haben, über das mehrere Empfänger (Recipients) versorgt werden, auch das Kästchen Don't delete unroutable messages in den Eigenschaften des POP3-Kontos ankreuzen.
  • Zusätzlich sollten sie vielleicht auch die Delete mail left on POP3 server after ...days-Funktion auf der Seite mit den Eigenschaften des POP3-Kontos nützen. Auf diese weise halten Sie Ihr POP3-Postfach sauber, und das gespeicherte Nachrichtenvolumen unterhalb der von Ihrem Internetanbieter festgelegten Grenze.
     
Nach oben Nach oben
-

Wie kann man erlaubte Dateianlage-Typen über die Inhaltsanalyseregeln festlegen

Dazu zwei Regeln definieren:

  • eine Pass-Through-Regel die definiert was erlaubt ist (es ist wichtig, alle Möglichkeiten in einer einzigen Regel zu definieren):
    - nennen wir sie z.B.: Diese Dateitypen erlauben;
    - auf ihrer Attachments-Seite alle Masken für erlaubte Anlagetypen eintragen (z.B.: *.doc; *.zip; *.gif).
  • eine Intercept-Regel die gar nichts durchlässt:
    - nennen wir sie z.B.: Alles abfangen;
    - auf ihrer Attachments-Seite, folgendes eintragen: * (ein Sternchen);
    - bitte darauf achten dass diese Regel tiefer steht als die obige.

Abschliessend dann am besten mit der Try Content-Checking Rules-Funktion ausprobieren ob es so läuft wie Sie es sich vorgestellt haben.

Nach oben Nach oben
-

Versteckte SMTP-Header zur Bestimmung des Empfängers benutzen

Mehr zum Thema

Normalerweise werden die To: und Cc: Headers zum automatischen Zustellen eingehender Nachrichten benutzt. Diese Strategie funktioniert jedoch nicht, wenn Sie die Nachricht als BCC-Empfänger erhalten (BCC oder auch blind carbon copy), was auch sehr häufig für Nachrichten zutrifft, die über Verteilerlisten verschickt werden. In diesen Fällen kann man über diese traditionellen Header-Linien den Empfänger nicht automatisch bestimmen.

Um dennoch die automatische Verteilung solcher Nachrichten zu erreichen, bitte die normalerweise unsichtbaren SMTP Header Linien einer entsprechenden Nachricht untersuchen, ob der Empfänger nicht doch irgendwo erwähnt ist (in Microsoft Outlook geht das mit dem Optionen Dialog bei geöffneter Nachricht). Ziel dabei ist es, die Information aus dem RCPT-TO Teil des SMTP Dialogs bei der Nachrichtenvermittlung zum SMTP/POP3 Servers Ihres Internetanbieters wieder zu finden. Kandidaten für solche Header-Linien sind z. B. Delivered-To, X-Envelope-To, Envelope-To. Leider wird eine solche Linie nicht systematisch von allen Mailservern hinzugefügt, so dass diese Information manchmal verloren geht.

Wie eine solche Kopfzeile genutzt werden kann
  • Den Namen der nach der oben erwähnten Prozedur gefundenen Header-Linie in den Eigenschaften der POP3 Mailbox konfigurieren. Wenn er schon in der Liste steht, um so besser; sonst den Namen an der entsprechenden Stelle tippen, er wird dann hinzugefügt.
  • Auf der Seite mit den Eigenschaften eines Recipients, der Nachrichten aus dieser POP3 Mailbox bekommt, sehen Sie sich die Erklärung für Keywords und Other SMTP addresses im Message Routing Criteria Rahmen genau an. Dort wird angezeigt, welche Informationen zur Bestimmung des Empfänger in der Header-Linie benutzt werden.
  • Wenn die Information Keywords dazu benutzt wird, muss die in der Header-Linie erwähnte Adresse zusätzlich die Address Validation Prozedur passieren, wie das auch mit SMTP-Adressen in den To oder Cc Kopfzeilen einer Nachricht bislang der Fall war.
  • Wenn die Information Other SMTP Addresses dazu benutzt wird, wird nach der SMTP Adresse des Recipients inklusive der in dem Other SMTP addresses Feld aufgelisteten Adressen in der Header-Linie gesucht.

Um weitere Einstellungen vorzunehmen, in der Konfigurationsdatei PMailGat.INI nach dem Abschnitt [Envelope information Header Masks] suchen. Sie werden dort Einträge wie diese finden:

Delivered-To=*-{KW}@* In diesem Fall wird der Eintrag im Feld Keywords genutzt. Keywords ({KW}) müssen nach einer beliebigen Zeichenkette erscheinen (deshalb der Platzhalter * ), gefolgt von einem Bindestrich (-). Danach muss ein @-Zeichen erscheinen, gefolgt von einer anderen beliebigen Zeichenkette.
X-RCPT-TO={Addr} In diesem Fall werden die SMTP Adressen der Recipients und deren Einträge im Feld Other SMTP Addresses genutzt. {Addr} ist der Platzhalter für die SMTP-Adressen, die Recipients an den eben erwähnten Stellen zugewiesen sind.

Wenn Sie diese Konfigurationseinträge ändern wollen, bitte dasKonfigurationsprogram beenden, und die PMailGat.INI Konfigurationsdatei direkt ändern. Dann den Pytheas.MailGate Dienst (oder den PYTHEAS MailGate Communication Task) beenden und neu starten.

Nach oben Nach oben
-

Die Betreffszeile erhält einen [Man.Distr] Präfix

Dieser Präfix soll darauf hinweisen, dass PYTHEAS MailGate über keine Daten zur automatischen Weiterleitung der Nachrichten hat. Das soll dem Leser, für Ihn selbst bestimmte Nachrichten von denen zu unterscheiden, die in der Mailbox landen, weil sie nicht anderweitig zugestellt werden konnten.

Zwei Konfigurationen sind zu unterscheiden:

  • Jede interne Mailbox hat ihr eigenes POP3 Konto: in diesem Falle achten Sie bitte darauf, das Kästchen "route all mail..." in den Eigenschaften des Recipients anzukreuzen (mehr dazu auf dieser Seite).
  • Der Inhalt des POP3 Kontos wird auf mehrerer interne Mailboxen verteilt: falls es sich absenderseitig um keinen Tippfehler handelt, sollten Sie entweder einen neuen Recipient mit den erforderlichen Message Routing Criteria hinzufügen, oder einen bestehenden vervollständigen (mehr dazu auf dieser Seite).
Nach oben Nach oben
-

Die Mit einer Telnet-Verbindung eine Nachricht aus einem POP3-Postfach entfernen

Bitte beachten: Von der 2.15a-Version an gibt es ein ins PYTHEAS MailGate  Konfigurations-Programm eingebautes Tool, mit dem so etwas ohne spezielle POP3-Protokollkenntnisse bequem gemacht werden kann (View/Delete messages Schaltfläche auf der Registerkarte Delete/Cleanup im Formular mit den Eigenschaften des POP3-Kontos).

1. Verbindung zum POP3 Server aufbauen

TELNET.EXE starten. Dann...

  • in Microsoft Windows XP oder 200x, folgendes tippen...
    SET LOCAL_ECHO
    OPEN POP3server 110
  • in Microsoft Windows 9x oder Microsoft Windows NT4: nachprüfen dass die "Lokale Echo" Option eingeschaltet ist; dann den Verbinden/Entferntes System Dialog benutzen, um die Verbindung zum POP3 Server auf TCP-Anschluss 110 aufzubauen.

Wenn es geklappt hat, sollten Sie die Rückmeldung des POP3 Servers im Telnet-Fenster sehen.

2. Die Liste der Nachrichten auf dem POP3 Server

Tippen Sie folgendes ein...
USER POP3user
PASS POP3password
LIST

Bitte beachten, dass für das Passwort Gross- und Kleinschreibung wichtig ist.

3. Die zu entfernende Nachricht identifizieren

Das LIST Kommando hat bewirkt, dass eine Liste der Nachrichten - und deren Grössen - in der POP3 Mailbox geschrieben wurde. Falls das nicht reicht, um die Nachricht zu identifizieren, können Sie folgendes Kommando benutzen:
TOP n 0
n ist eine Nummer aus der Liste; am Ende steht eine Null.

4. Die Nachricht(en) löschen

Bitte folgendes tippen:
DELE n
wobei n die Nummer der zu löschenden Nachricht ist.

5. Die Verbindung regelgerecht  beenden

Das geht so:
QUIT

Nach oben Nach oben
-

Das Protokoll einer Verbindung mit einem POP3 Server aufzeichnen

  • Wenn Sie PYTHEAS MailGate so konfiguriert haben, dass Nachrichten im POP3-Postfach nicht während des Downloads gelöscht werden, und Sie wollen das Protokoll für den Download einer bestimmten - sich immer noch im Postfach befindenden - Nachricht erstellen die jedoch bereits abgeholt worden ist, verfahren Sie bitte wie folgt: die Schaltfläche Clear message Ids button (auf den Seiten mit den Eigenschaften der POP3 Kontos) aktivieren, damit PYTHEAS MailGate "vergisst", dass die sich in der POP3 Mailbox befindenden Nachrichten bereits abgeholt worden sind. In diesem Zusammenhang könnte es auch sinnvoll sein, das Tool View/delete messages (auf der Registerkarte Delete/Cleanup im Formular mit den Eigenschaften des POP3-Kontos) zum "Saubermachen" im POP3-Postfach zu benutzen.
  • In der PMailGat.INI Datei, Abschnitt [Options], folgenden Parameter definieren:
    POP3 Trace=1
    (sehen Sie bitte nach, ob es eine solche Linie schon gibt; ansonsten eine neue Linie schreiben. Hier am besten nicht mit kopieren und einfügen arbeiten, weil das manchmal nicht das "richtige" Leerzeichen einfügt.)
  • Den Pytheas.Mailgate Dienst anhalten, und den PYTHEAS MailGate Communication Task vom Start-Menü aus starten. Die Aktivierung der Protokollfunktion wird nach dem Start bestätigt.
  • Eine Download Session durchlaufen lassen (zum Auslösen gibt es einen Knopf im Toolbar).
  • In der PMailGat.INI Datei den Parameter zurücksetzen:
    POP3 Trace=0
  • Den Communication Task anhalten. Den Pytheas.Mailgate Dienst wieder starten.
  • Die Datei PmgPOP3Trace.txt finden Sie im den Ordner, wo sich auch PMailGat.INI befindet.
Nach oben Nach oben
-

Das SMTP Protokoll einer Verbindung mit dem internen Mailserver (Microsoft Exchange oder Lotus Domino) aufzeichnen

  • Dies geht mit PYTHEAS MailGate v. 2.40 und später.
  • Wenn Sie PYTHEAS MailGate so konfiguriert haben, dass Nachrichten im POP3-Postfach nicht während des Downloads gelöscht werden, und Sie wollen das Protokoll für den Download einer bestimmten - sich immer noch im Postfach befindenden - Nachricht erstellen die jedoch bereits abgeholt worden ist, verfahren Sie bitte wie folgt: die Schaltfläche Clear message Ids button (auf den Seiten mit den Eigenschaften der POP3 Kontos) aktivieren, damit PYTHEAS MailGate "vergisst", dass die sich in der POP3 Mailbox befindenden Nachrichten bereits abgeholt worden sind. In diesem Zusammenhang könnte es auch sinnvoll sein, das Tool View/delete messages (auf der Registerkarte Delete/Cleanup im Formular mit den Eigenschaften des POP3-Kontos) zum "Saubermachen" im POP3-Postfach zu benutzen.
  • In der PMailGat.INI Datei, Abschnitt [Options], folgenden Parameter definieren:
    Inbound SMTP Trace=1
    (sehen Sie bitte nach, ob es eine solche Linie schon gibt; ansonsten eine neue Linie schreiben. Hier am besten nicht mit kopieren und einfügen arbeiten, weil das manchmal nicht das "richtige" Leerzeichen einfügt.)
  • Den Pytheas.Mailgate Dienst anhalten, und den PYTHEAS MailGate Communication Task vom Start-Menü aus starten. Die Aktivierung der Protokollfunktion wird nach dem Start bestätigt.
  • Eine Download Session durchlaufen lassen (zum Auslösen gibt es einen Knopf im Toolbar).
  • In der PMailGat.INI Datei den Parameter zurücksetzen:
    Inbound SMTP Trace=0
  • Den Communication Task anhalten. Den Pytheas.Mailgate Dienst wieder starten.
  • Die Datei PmgInboundSMTPTrace.txt finden Sie im den Ordner, wo sich auch PMailGat.INI befindet.
Nach oben Nach oben
-

Fehlerdiagnose: ausgehende Nachrichten erreichen nicht die Warteschlange

Das PYTHEAS Mailgate Remote Control Programm starten und die Outbound transfer Registerkarte beobachten. Wenn dieses Programm Schwierigkeiten bei der Verbindung mit dem Pytheas.Mailgate Dienst hat, bitte überprüfen, ob dieser auch läuft.

Dann eine Nachricht über den Mailserver der Firma an eine Internetadresse verschicken. Das sollte dann im Remote Control Programm etwa so aussehen:

[00:50] Queue [1] ESMTP Connection accepted from: your-mail-server
[00:50] Queue [1] Mail From: <webmaster@pytheas.com> SIZE=3798 (Pmg1F7B.tmp, Priority:  High)
[00:50] Queue [1] Rcpt To: <somebody@somedomain.com>
[00:50] Queue [1] Subject: A sample message
[00:50] Queue [1] Connection closed.

Wenn es so bei Ihnen aussieht, läuft alles soweit einwandfrei, und Sie haben gar nicht das im Titel beschriebene Problem. Wenn Nachrichten im weiteren Verlauf Schwierigkeiten haben, lesen Sie bitte unseren Artikel über Relaying denied Fehler.

Wenn es bei Ihnen nicht so aussieht, sehen Sie bitte in der Warteschlange Ihres Mailservers nach, ob Ihre Nachricht dort zu finden ist.

  • Wenn das der Fall ist, machen Sie den Test A1.
  • Ansonsten erkundigen Sie sich bitte, ob die Nachricht vielleicht trotzdem angekommen ist.
    • Wenn das der Fall ist, Sie jedoch wollen, dass Nachrichten über PYTHEAS MailGate laufen, lesen Sie bitte weiter.
    • Wenn die Nachricht nicht angekommen ist, überprüfen Sie bitte ob Ihr Mailserver dafür konfiguriert ist, Nachrichten ins Internet zu verschicken.
Test A1: Mit dem PYTHEAS MailGate Konfigurationsprogramm prüfen ob der Pytheas.MailGate Dienst bereit ist

Bitte beachten: Dieser Test geht nur mit PYTHEAS MailGate v. 2.30c oder später. Falls Sie eine ältere Version haben, bitte diese aktualisieren. Ansonsten durch den Test A2 ersetzen.

Das PYTHEAS MailGate Konfigurationsprogramm auf der Maschine mit dem Pytheas.Mailgate Dienst oder Communication Task starten. Dann auf dem Outgoing mail Registerblatt die Try to listen for outgoing message now... Schaltfläche aktivieren. Sie sollten danach folgende Antwort bekommen:

*** The port could not be opened for listening.
*** Now trying SMTP connection to port 2500...
220 PYTHEAS MailGate ESMTP server ready
HELO Your_machine_name
250 PYTHEAS.MailGate
QUIT
*** The SMTP connection has been closed

Wenn das bei Ihnen so aussieht, weiter bei Test B. Ansonsten mit Test A3 weitermachen.

Test A2: Mit Telnet prüfen ob der Pytheas.MailGate Dienst bereit ist

Auf Ihrem Mailserver ein Fenster mit Kommandozeile öffnen, und folgendes tippen:

telnet ip_address tcp_port

wobei...
ip_address die IP Adresse der Maschine ist, auf der der Pytheas.Mailgate Dienst oder Communication Task läuft;
tcp_port der TCP-Anschluss ist, auf dem der Pytheas.Mailgate Dienst nach ausgehenden Nachrichten horchen soll. Wenn Ihr Mailserver und PYTHEAS MailGate auf dergleichen Maschine installiert sind, handelt es sich hierbei im Allgemeinen um den Anschluss 2500. Wenn auf verschiedenen Maschinen, dann um Anschluss 25. Nehmen Sie auf jeden Fall den Wert, der auf dem Outgoing mail Registerblatt der PYTHEAS MailGate Konfiguration als Wert für den Parameter listen on IP address / port steht.

Bei dem Test mit Telnet sollten Sie eine Antwort vom Pytheas Mailgate ESMTP server bekommen. Wenn ja, machen Sie bitte weiter bei  Test B. Ansonsten weiter mit Test A3.

Test A3: Fehlermeldungen beim Start des PYTHEAS MailGate Communication Task

Den Pytheas.Mailgate Dienst stoppen, dann den PYTHEAS MailGate Communication Task vom Start Menu aus starten. Nach ein paar Sekunden sollten Sie folgende Notiz auf dem Session Registerblatt sehen:

[00:10] Now queuing outbound messages in C:\Program_Files\PytheasMailgate\Outgoing; listening on TCP port 2500.

  • Wenn Sie eine solche Nachricht in etwa erhalten, und der schon durchgeführte Test nicht so verlaufen ist wie er sollte, verfahren Sie bitte wie folgt:
    • Lassen Sie den Communication Task laufen, starten Sie den Pytheas.Mailgate Dienst nicht, und wiederholen Sie den Test  (Test A1 oder Test A2).
    • Wenn es diesmal besser klappt, verändern Sie bitte die Start-up Parameter des Dienstes, der - wenn Sie es nicht geändert haben - im localsystem-Kontext läuft, so dass er mit einem "richtigen" Benutzerkonto gestartet wird. Dann bitte den Communication Task stoppen, den Pytheas.Mailgate Dienst starten, und den Test A1 oder Test A2 wiederholen.
  • Wenn Sie an dieser Stelle eine Fehlermeldung bekommen, sehen Sie bitte nach, ob nicht ein anderer Dienst den TCP-Anschluss benutzt, den PYTHAS Mailgate zu öffnen versucht. Wenn das der Fall ist, diesen Dienst ausschalten oder umkonfigurieren, oder mit PYTHEAS MailGate auf einen anderen TCP-Anschluss "umziehen". Hierbei ist zu beachten dass diese Änderung auch in der Konfiguration Ihres Mailservers vorgenommen werden muss (mehr dazu weiter unten).
Test B: PYTHEAS MailGate Konfiguration

Im PYTHEAS MailGate Konfigurationsprogramm, auf der Outgoing mail Seite, im Rahmen Listen on IP Addr, wählen Sie: <any available>. Wenn dort etwas anderes ausgewählt war, sichern Sie die neue Konfiguration. Dann das Verwaltungsprogramm der Warteschlange für abzuschickende Nachrichten Ihres Mailservers dazu benutzen, diese aufs Neue zu versenden, und gleichzeitig die Outbound transfer Seite im PYTHEAS Mailgate Remote Control Programm im Auge behalten.

Wenn dadurch das Problem gelöst ist, können Sie eventuell die IP-Adresse für den TCP-Anschluss wieder neu eingrenzen. Benutzen Sie dann dieselbe IP-Adresse, die auch als "smart host" bei Ihrem Mailserver konfiguriert ist (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Test C: Die Konfiguration Ihres Mailservers

Sehen wir uns einmal genauer an, wohin dieser seine Nachrichten ins Internet schicken soll.

Wenn Sie Microsoft Exchange 2007 Server benutzen:

Lesen Sie dazu bitte auf unserer Seite bzgl. Microsoft Exchange Server 2007 nach.

Wenn Sie Microsoft Exchange 2000 oder Microsoft Exchange 2003 Server benutzen:

Bitte im Microsoft Exchange System Manager , in der Routinggruppe nach einem SMTP-Connector mit einem  SMTP:* Adressraum suchen, der sich um Internet-Post kümmert.

  • Wenn es einen solchen gibt, sehen Sie bitte auf dessen Allgemein-Registerkarte nach, ob er so konfiguriert ist, dass er ausgehende Nachrichten an die IP-Adresse schickt, die der Maschine gehört, auf der der Pytheas.Mailgate-Dienst läuft; dies entspricht der Option Gesamte Mail über diesen Connector an diese Smarthosts weiterleiten.
  • Wenn es keinen solchen gibt, wird die IP Adresse, an die ausgehende Nachrichten geschickt werden, in den Eigenschaften des Virtuellen Standardservers für SMTP festgelegt. Sie finden diesen unter dem Knoten Server/(Ihr_Server)/Protokolle/SMTP, auf der Registerkarte Übermittlung, dann nach Aktivierung der Schaltfläche Erweiterte Übermittlungsoptionen, im Eingabefeld Smarthost.

Bitte beachten Sie, dass an diesen Stellen eine IP-Adresse in [eckigen Klammern] eingeschlossen werden muss.

Der TCP-Anschluss für ausgehende SMTP-Verbindungen wird in den Eigenschaften des Virtuellen Standardservers für SMTP festgelegt, zugänglich per Registerkarte Übermittlung, dann nach Druck auf die Schaltfläche Ausgehende Verbindungen. Übereinstimmen muss dieser Wert mit dem entsprechenden Wert im PYTHEAS MailGate Konfigurationsprogramm auf der Outgoing mail Registerkarte mit den Daten im Eingabefeld Listen on IP address / port.

Wenn Sie Lotus Domino benutzen:

Lesen Sie bitte in unserer Konfigurationsanleitung für Lotus Domino R5/R6 Server nach, im Kapitel 4 im Bezug auf die IP-Adresse, an die ausgehende Nachrichten geschickt werden sollen, und im Kapitel  2 im Bezug auf den TCP-Anschluss für ausgehende SMTP-Verbindungen.

Wenn Sie Microsoft Exchange 5.5 benutzen:

Bitte im Microsoft Exchange Administrationsprogramm, in den Eigenschaften des Internet Mail Dienstes auf der Registerkarte Verbindungen nachsehen, dass die Option Alle Nachrichten zum Host weiterleiten aktiviert ist und zur IP Adresse der Maschine zeigt, auf der der Pytheas.Mailgate Dienst läuft.

Zum Abschluss

Nachdem geprüft ist, dass die Warteschlange in PYTHEAS Mailgate für ausgehende Nachrichten bereit ist, und Ihr Mailserver so konfiguriert ist, dass er ausgehende Nachrichten an die richtige IP-Adresse und den richtigen TCP-Anschluss schickt, sollten ausgehende Nachrichten wirklich in der Warteschlange ankommen. Wenn diese Nachrichten dann auf ihrem Weg zum SMTP-Relais Ihres Internetanbieters Schwierigkeiten haben, lesen Sie bitte im nächsten Artikel weiter.

Nach oben Nach oben
-

Was tun bei einem Relaying denied-Fehler (eine 550... SMTP Antwort) beim Absenden

  • Häufig ist die Benutzung der Relaying-Dienste eines SMTP Servers mit Ihrem Internet-Zugang gekoppelt. Deshalb sollten Sie soweit möglich den SMTP Server Ihres Internet-Anbieters benutzen; so haben Sie eine Chance, dass der Server automatisch erkennt, ob Sie zu seiner Nutzung berechtigt sind.
  • Überprüfen Sie, ob eine bestimmte Prozedur zur Identifizierung Ihrer Maschine vorgesehen ist (z.B. POP before SMTP, oder die AUTH-LOGON Prozedur des ESMTP Protokolls), und konfigurieren Sie PYTHEAS MailGate entsprechend. Wenn Sie einen Firewall benutzen, versichern Sie sich dass die entsprechenden Erweiterungen für ausgehende ESMTP-Verbindungen erlaubt sind.
  • Achten Sie darauf, dass die Adresse des Absenders der SMTP-Adresse seiner POP3-Mailbox entspricht, und nicht mit einem im öffentlichen DNS unbekannten Domänennamen endet.
  • Setzen Sie sich mit dem Betreiber des Servers in Verbindung, und erkundigen Sie sich, unter welchen Bedingungen der Relaying-Dienst des SMTP Servers genutzt werden kann.
Nach oben Nach oben
-

Nicht abgesendete Nachrichten werden nicht zum Absender zurückgeschickt

Dieses Problem manifestiert sich mit der Fehlernachricht
Queue: *** Error: No notification to: <somesender@yourdomain.com> (Der Betreff). Sender's address unknown
im session log.

Stellen Sie bitte sicher, dass die entsprechende SMTP-Adresse derabsender@ihredomaine.de entweder als SMTP Address des Recipients, oder im Feld Other SMTP addresses eines Recipients, aufgeführt ist.

Nach oben Nach oben
-

Das Protokoll einer ausgehenden SMTP-Verbindung aufzeichnen

Dieses kann nützlich sein, um Probleme bei der Kommunikation zwischen PYTHEAS MailGate und dem SMTP-Relais bei Ihrem Internetanbieter zu untersuchen.

  • Den Pytheas.Mailgate Dienst stoppen.
  • In der PMailGat.INI Konfigurationsdatei, Abschnitt [Options], den Parameter
    Outbound SMTP Trace=2
    hinzufügen (oder, falls er schon existiert, verändern. Hier am besten nicht mit kopieren und einfügen arbeiten, weil das manchmal nicht das "richtige" Leerzeichen einfügt.)
  • Den PYTHEAS MailGate Communication Task vom Start-Menü aus starten (dieses Programm entspricht dem Pytheas.Mailgate Dienst). Sie werden im Fenster der Anwendung folgenden Hinweis entdecken:
    [10:00] Outbound SMTP Client trace activated.
  • Jetzt das zu untersuchende Problem auftreten lassen. Danach enthält die Datei PmgOutboundSMTPTrace2.txt (im gleichen Ordner wie PMailGat.INI) den SMTP-Dialog.
  • Den PYTHEAS MailGate Communication Task beenden. Den vorhin hinzugefügten Parameter auf 0 (Null) zurücksetzen.
  • Den Dienst Pytheas.Mailgate wieder starten.

PS: Mehr dazu im Online-Help, im Kapitel Diagnostic of Communication Problems. Im Session Log, im Abschnitt Outbound transfer, sehen ausgehende SMTP-Verbindungen so aus:

[10:10] Send: Connecting to smtprelay.isp.com...Login successful...done. (ESMTP, Max size: 21000000, DSN)
[10:10] Send: Mail From: <pmgsupport@pytheas.com> (Pmg5C47.tmp, 7,4 kb, queued: 01/01/2004 10:09:54)
[10:10] Send: Rcpt To: <webmaster@pytheas.com>
[10:10] Send: Subject: This is an outgoing message
[10:10] Send: Message sent (7,4 kb).
[10:10] Send: Outbound connection closed.

Zurück  Zurück   Nach oben  Nach oben   Weiter  Weiter